Erfolgsgeschichten

Marcus Stange

Vom Zivildienst in die Pflegedirektion

Im Oktober 2008 begann ich als Zivildienstleistender in der Schlosspark-Klinik. Zuvor hatte ich bereits die Ausbildung zum Gesundheits- und Krankenpfleger in meiner Heimatstadt abgeschlossen.Die Zivildienstzeit war nach der Ausbildung eine gute zusätzliche Vorbereitung auf den Stationsalltag als Examinierter Gesundheits- und Krankenpfleger. Als junger Pfleger mit knapp 19 Jahren konnte ich mich somit gut rückversichern und weitere Erfahrungen sammeln. Mit nur 22 Jahren hatte ich von der Schlosspark-Klinik die Möglichkeit bekommen, als stellvertretender Stationsleiter zu arbeiten – kurz darauf durfte ich die entsprechende Weiterbildung beginnen und konnte diese nach über einem Jahr mit sehr guten Noten abschließen. Es hat sich für mich nie die Frage gestellt, ob mein junges Alter für solch einen verantwortungsvollen Job ein Hindernis sein könnte. Dies lag vor allem daran, dass mich mein damaliges Team von Beginn an immer motiviert und gestützt hat. 2014 war es dann soweit – meine damalige Stationsleitung, von der ich sehr viel lernen konnte, ging in den wohlverdienten Ruhestand. Nun war es für mich an der Zeit, die volle Verantwortung zu übernehmen. Als Stationsleitung, in Zeiten des Pflegenotstands, gibt es nicht immer nur Sonnenschein – auch dichte Wolken ziehen ab und an auf. Aber auch solchen Situationen konnte ich viel Positives abgewinnen. Seit vielen Jahren ist die Schlosspark-Klinik ein immer verlässlicher Partner für Kooperationseinrichtungen der beruflichen Ausbildung in der Pflege. Im Jahr 2017 hat man sich jedoch dafür entschieden, den Ausbildungsschwerpunkt direkt in die Klinik zu holen und selbst auszubilden. Genau die richtige Entscheidung! Ich erinnere mich, dass ich mir schon während meiner Berufsschulzeit vorstellen konnte, auch im Bereich der Pflegerischen Ausbildung zu arbeiten. Dieser Wunsch ist 2017 für mich in Erfüllung gegangen, und wir konnten die unterschiedlichen Ausbildungen in der Schlosspark-Klinik erfolgreich an den Start bringen. Aufgrund der sehr flexiblen Arbeitszeiten und Anforderungen ließ sich die neue Aufgabe nicht mehr vollumfänglich mit der Arbeit als Stationsleitung vereinbaren, und ich wechselte deshalb noch im selben Jahr in die Pflegedirektion und übernahm weitere Tätigkeiten als Assistent der Pflegedirektion.


Sabine Beck

Mit 37 Jahren noch einmal durchgestartet

Seit 2006 arbeite ich in der Schlosspark-Klinik und begann damals als Reinigungskraft im Ambulanten Operationszentrum. Da ich mich dort total unterfordert fühlte, habe ich angefangen, Apothekenbestellungen und Materialbestellungen zu erledigen. Die damalige Leitung motivierte mich, bei einigen Operationen zuzuschauen. Schnell merkte ich, dass der Beruf der Operationstechnischen Assistentin etwas für mich sein könnte. Viele Mitarbeiter aus dem OP sprachen mir Mut zu, noch einmal eine neue Ausbildung anzufangen. Oft habe ich mich gefragt, ob ich mit 37 Jahren nicht zu alt dafür wäre und ob ich das als Mutter von zwei kleinen Kindern überhaupt schaffen würde.

Schließlich bat mich unsere Pflegedirektorin, meine Bewerbung für die Ausbildung einzureichen. Im Juni 2008 begann ich dann meine Ausbildung zur Operationstechnischen Assistentin in der Schlosspark-Klinik. Der Ausbildungsweg war zwar nicht immer einfach, aber ich habe meine Entscheidung bis zum heutigen Tag nicht ein einziges Mal bereut. Ich bin sehr froh, dass meine Kollegen mich zu diesem Schritt bewegt und unterstützt haben. Zudem habe ich auch die Möglichkeit bekommen, die Weiterbildung zur Praxisanleiterin zu machen, sodass ich mittlerweile OTA- Auszubildende anleite und auf ihrem Berufsweg begleite.


Philip Hentsch, Stationsleitung Station 1a – Chirurgie

Gute Leistungen durch gute Teambildung

Seit 2009 arbeite ich als Gesundheits- und Krankenpfleger auf der chirurgischen Station. Ich habe schon immer gern mit Schülern zusammengearbeitet – umso mehr habe ich mich gefreut als unsere Pflegedirektorin damals auf mich zukam und fragte, ob ich Interesse an einem Praxisanleiter-Lehrgang hätte. Gemeinsam mit zwei Kolleginnen aus anderen Abteilungen habe ich dort eine tolle Zeit verbracht und viel Wissen für den praktischen Alltag mitnehmen können. Später habe ich dann noch einen Stationsleitungs-Lehrgang besucht und seit 2015 bin ich als Stationsleitung für das pflegerische Team der Chirurgie zuständig. Dabei sind mir neben der sehr guten Patientenversorgung der Kontakt und die Kommunikation zwischen den verschiedenen Berufsgruppen wichtig. Wir nutzen regelmäßige Teamevents und Ausflüge, um das zu fördern und uns auch mal in einer anderen Umgebung kennenzulernen. Als ehemaliger Leistungssportler weiß ich genau, wie wichtig ein gut funktionierendes Team ist, um gute Leistungen zu erzielen.


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